Salzhaus Zittau

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Das Salzhaus in Zittau aus dem 14. Jahrhundert hat in seiner Geschichte viele Nutzungsänderungen und Umbauten erfahren. Die jüngsten Sanierung brachte das historische Mauerwerk wieder zum Vorschein. In dem ehemaligen Speicherhaus enstanden Einkaufspassagen, Büroräume und eine Bibliothek. Den komplexen Brandschutz im denkmalgeschützten Barockbau konzipierte und installierte der Standort Dresden.

Bauliche Brandschutzmethoden im Zittauer Salzhaus schieden aus, weil sie in Querschnitte, Formen und Strukturen des Objektes eingegriffen und das Gewicht sowie die Optik der zu schützenden Konstruktion stark verändert hätten.

Die eingesetzte MicroDrop®-Löschanlage weist diese Nachteile bei gleichem Sicherheitsniveau nicht auf. In insgesamt neun Löschbereichen wirkt der feine Wassernebel im Ernstfall sehr effektiv: Er führt Wärme ab, bindet Rauch- und Brandgase und löscht den Brandherd. Sobald zwei Brandmelder Alarm geben, werden die Löschdüsen in der Brandumgebung aktiviert. Um den Konferenzsaal im Dachgeschoss und den Fluchtweg zum Fahrstuhl zu schützen, wurde zusätzlich eine Sprinkleranlage installiert.

Die Alarmmeldungen der ausgelösten Löschbereiche werden auf einem Lageplan-tableau im Erdgeschoss angezeigt – das erleichtert den anrückenden Rettungs-kräften die Orientierung. Eventuelle Betriebsstörungen innerhalb der Löschanlagen werden automatisch an die Leitwarte des Salzhauses gemeldet. Das sichert die kontinuierliche Betriebsbereitschaft der Löschtechnik.